Der Papagei, ein besonders schönes Haustier
Der Papagei besitzt seine ganz eigene Rangordnung im Bereich der
Vogelwelt, auch Fauna genannt. Es gibt sie in allen Formen, Farben und
Größen.
Ein Papagei ist ein enorm unterhaltsames, aber auch viel Aufmerksamkeit
forderndes Haustier. Man kann einen Vogel der Papageienarten als
possierlichen Zwergpapagei oder als großen Ara halten, der meist bis zu
einem Meter groß werden kann. Ihr wunderschönes und farbenfrohes
Gefieder strahlt meist in ausdrucksstarken und kräftigen
Komplementärfarben, wie rot, grün, blau und gelb. Aber auch
unauffällige und einfarbige Arten existieren unter den Papageien, wie
zum Beispiel der Vasapa Papagei. Der Papagei ist ein sehr geselliger
Genosse. In der freien Wildbahn macht es ihm nichts aus, in großen
Schwärmen der unterschiedlichsten Papageienrassen umherzuziehen. Findet
ein Papagei sein Gegenstück, dann ist dies eine Beziehung auf Dauer.
Eine Papageien Ehe hält ein ganzes Leben lang. Ähnlich wie bei Schwänen
kann ein verlassener Papagei aufgrund von Trauer sterben oder
vollkommen verwahrlosen. Deswegen nimmt er den Menschen auch so gut als
Ersatzpartner an und baut mit seinem Herrchen eine enge und innige
Beziehung auf. Wir der Papagei umsorgt und gut gepflegt, kann er sehr
sehr alt werden.
Hält man sich einen Papagei zu Hause, sollte man beachten, dass dieser
Vogel es bevorzugt, Futterstelle und Ruheplatz getrennt voneinander zu
genießen. Er möchte an einem festen Platz seine Nachtruhe verbringen
und an einem anderen sein Essen verzehren. In der Natur kann es
durchaus vorkommen, dass ein Papagei zwischen Futterstelle und
Schlafplatz eine Entfernung von 30 Kilometern zurücklegen wird.
Viele Papageien besitzen einen ausgeprägten Spieltrieb und sind zu
wahren Intelligenzleistungen in der Lage. Sie können abhängig von ihrem
Charakter und Sprachtrieb menschliche Laute nachahmen und annähernd
real übermitteln. Der Papagei formt seine Laute ebenso wie der Mensch
über seine stark bewegliche Zunge. Auch besitzen sie die Möglichkeit,
Abstraktionen umzusetzen. Sie übertragen bestimmte Eigenschaften von
Gegenständen auf andere, noch unbekannte Gegenstände. So lassen sich
Papageien beobachten, die auf Anweisung mit einem Taschenrechner eine
Rechnung aufstellen und ausrechnen können.
Der Papagei kam schon in der Antike nach Europa und wurde vielerorts am
Hof als Prestigeobjekt und gleichermaßen gestalterisches Element
gehalten. Lange Zeit danach galt er immer noch als Statussymbol und
musste oft unter schlechten Haltungsbedingungen sein Dasein fristen.
Doch mit der Tierforschung des 20. Jahrhunderts kamen Fachbücher und
spezielles Zubehör für die Papageihaltung auf den Markt, die es den
Besitzern ermöglicht haben, sich voll und ganz mit diesen Tieren zu
beschäftigen und gute Haltungsbedingungen zu erschaffen.
Aber mancher einer möchte keinen Papagei als Haustier. Eines der
beliebtesten Haustiere ist der Hund. Doch braucht auch ein Hund viel
Zuwendung und Pflege, sowie eine gute Erreichbarkeit zum Futternapf.
Wie wäre es nicht dann mit einer
Hundebar?